Wir verstehen uns als Teil eines gesellschaftlichen Wandels und übernehmen soziale Verantwortung für das, was wir gestalten. Bauen bedeutet für uns, bewusst Entscheidungen zu treffen – im Wissen um ihre langfristige Wirkung. Es geht darum, Bestehendes wertzuschätzen, behutsam weiterzudenken oder bewusst weniger zu bauen.
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Haltung und Verantwortung
Bauen im Bestand
Bestand erkennen, lesen und weiterdenken: Wir erhalten und transformieren vorhandene Strukturen und nutzen bestehende Ressourcen als Grundlage für zeitgemäße räumliche Konzepte.
Bauen im Innenraum
Nicht alles muss neu sein: Durch Wieder- und Weiterverwenden, Anpassen und gezielte Eingriffe lassen wir Bestehendes neu erscheinen und entwickeln Innenräume ressourcenschonend weiter.
Bauen im Denkmal
Werte erkennen und bewahren: Wir verstehen Denkmäler als Träger von Baukultur und Zeitgeschichte und ergänzen sie behutsam, klar und respektvoll.
Bauen im Innenraum im Denkmal
Denkmal mit Haltung: Wir arbeiten die vorhandenen Qualitäten heraus und entwickeln präzise Ergänzungen, die den Bestand respektieren und gleichzeitig neue Atmosphären schaffen.
Weniger
Bauen, nur was notwendig ist: Wir verstehen Reduktion als Qualität. Suffizientes und einfaches Bauen bedeutet für uns, das Notwendige präzise zu formulieren, Ressourcen bewusst einzusetzen und traditionelle Bauweisen als zeitgemäße Wissensquelle wiederzuentdecken.
Reparieren
Weiterverwenden statt ersetzen: Wir verstehen Reparatur nicht als Mangel, sondern als gestalterische Haltung. Durch bewusstes Weiterverwenden, Instandsetzen und Ergänzen bleibt die Geschichte sichtbar und wird Teil des Entwurfs als sichtbarer Ausdruck von Wertschätzung.
Neue WEge
Stadt im Wandel denken: Wir beschäftigen uns intensiv mit der Zukunft unserer Innenstädte, mit temporären Nutzungen, neuen Typologien und der Frage, wie „New Cities“ aussehen können.
Gemeinschaft
Räume für Begegnung: Das Arbeits- und Alltagsleben verändert sich. Wir entwerfen Orte des Zusammenkommens für Menschen – für Arbeit, Austausch, Gastronomie und gemeinschaftliche Nutzung.
Räume für die Zukunft
Verantwortung übernehmen: Wir planen Bildungsbauten nachhaltig, konstruktiv durchdacht und aus dem Ort heraus, mit besonderem Fokus auf Materialität, Innenraumqualität und die Bedürfnisse der Menschen, die diese Räume täglich nutzen und für deren Zukunft wir bauen.
Materialien
Material als Entwurfswerkzeug: In unserer Materialbibliothek untersuchen, vergleichen und erproben wir Materialien kontinuierlich. Sie ist Arbeitsinstrument, Inspirationsquelle und Prüfstein zugleich, für Atmosphäre, Konstruktion und Dauerhaftigkeit. Grundlage unserer Arbeit sind fundierte Kenntnisse zu Materialeigenschaften, Herkunft und Lieferketten.
Materialkreislauf
Wir verstehen Materialien als Teil eines Kreislaufs: Bestehende Materialien werden weiterverwendet, repariert oder neu interpretiert, neue Baustoffe bewusst gewählt – langlebig, trennbar und möglichst sortenrein. So wird der Materialkreislauf zum gestalterischen Prinzip: ressourcenschonend, sinnvoll und dauerhaft.












